Vor 10 Jahren veröffentlichte ich im Springer Verlag das Buch „𝑼𝒕𝒊𝒍𝒊𝒕𝒚 4.0 –𝑻𝒓𝒂𝒏𝒔𝒇𝒐𝒓𝒎𝒂𝒕𝒊𝒐𝒏 𝒗𝒐𝒎 𝑽𝒆𝒓𝒔𝒐𝒓𝒈𝒖𝒏𝒈𝒔- 𝒛𝒖𝒎 𝒅𝒊𝒈𝒊𝒕𝒂𝒍𝒆𝒏 𝑬𝒏𝒆𝒓𝒈𝒊𝒆𝒅𝒊𝒆𝒏𝒔𝒕𝒍𝒆𝒊𝒔𝒕𝒖𝒏𝒈𝒔𝒖𝒏𝒕𝒆𝒓𝒏𝒆𝒉𝒎𝒆𝒏“. Damit wurde im Jahr 2016 gleichzeitig der Grundstein für diese LinkedIn-Fachgruppe und die inzwischen aus insgesamt sechs Büchern bestehende Utility-4.0-Publikationsreihe gelegt.
Was im Jahr 2016 als visionärer Wegweiser begann, hat sich heute zur Leitplanke für den Energiesektor entwickelt. Doch warum ist das Thema Utility 4.0 nach zehn Jahren aktueller denn je?
(𝟭) 𝗔𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗺 𝗦𝗰𝗵𝗹𝗮𝗴𝘄𝗼𝗿𝘁 𝘄𝘂𝗿𝗱𝗲 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗨𝗲𝗯𝗲𝗿𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀𝘀𝘁𝗿𝗮𝘁𝗲𝗴𝗶𝗲: 2016 war die „Transformation zum digitalen Energiedienstleistungsunternehmen“ eher eine Art strategisches „Nice-to-have“. Heute, im Kontext von Effizienzanforderungen, Digitalisierung, Dekarbonisierung und Dezentralisierung, ist Utility 4.0 eine wesentliche Antwort auf die steigende Komplexität unseres Energiesystems.
(𝟮) 𝗗𝗶𝗲 𝘁𝗲𝗰𝗵𝗻𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗥𝗲𝗮𝗹𝗶𝘁𝗮𝗲𝘁 𝗵𝗮𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗩𝗶𝘀𝗶𝗼𝗻 𝗲𝗶𝗻𝗴𝗲𝗵𝗼𝗹𝘁: Viele Konzepte, die ich in meiner ersten Publikation zum Thema Utility 4.0 vor einer Dekade skizziert habe, finden erst heute ihre technologische Entsprechung. Ob Künstliche Intelligenz, Blockchain-basierter Peer-to-Peer-Handel, innovatives Kunden-Management etc., die technischen Werkzeuge für echte Utility 4.0 sind inzwischen „gereift“ und stehen längst bereit.
(𝟯) 𝗦𝗲𝗸𝘁𝗼𝗿𝗸𝗼𝗽𝗽𝗹𝘂𝗻𝗴 𝗮𝗹𝘀 𝗱𝗶𝗴𝗶𝘁𝗮𝗹𝗲𝗿 𝗘𝗻𝗮𝗯𝗹𝗲𝗿: Schließlich lässt sich die Verzahnung von Strom, Wärme und Mobilität ohne eine durchdigitalisierte Infrastruktur nicht steuern. Utility 4.0 liefert hierfür das Betriebssystem.
Ein Jahrzehnt später ist klar, dass die Reise erst begonnen hat. Die Utility-4.0-Publikationsfamilie steht heute nicht für einen Rückblick, sondern für das Fundament, auf dem wir die digitale Energiewelt von morgen bauen.
Mein erster Post zeigte das hier erneut platzierte Foto. Es handelt sich um das Buchcover der ersten Publikation und visualisiert die Transformation der Energiewirtschaft durch die zusätzlich fotografierten LAN-Kabel, die an einem Netzwerk-Switch angeschlossen sind.
